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Ein Tag im Ruhrgebiet

Kumpel, Zeche und so weiter. Das sind alles Begriffe, die wir in unserem täglichen Leben verwenden und doch haben sie ihren Ursprung im Ruhrgebiet. Das riesige Steinkohlegebiet, das in Deutschland den größten Ballungsraum gebildet hat, ist ein sehr passendes Beispiel für den Strukturwandel und so kam es dazu, dass der Erdkunde-LK und auch der Grundkurs des Rhein-Maas-Gymnasiums zumidest Teile dieses Gebietes besichtigten.
Wo vor einigen Jahrzehnten noch viele Arbeitskräfte benötigt wurden, wird nämlich bald dichtgemacht. Bald wird die letzte Zeche geschlossen und die Kohlezeit in Deutschland geht vorbei.

Auf unserer Reise durch das Ruhrgebiet haben wir gesehen, was diese Zeit denn für Zeichen und auch Narben hinterlassen hat.

Thyssen-Krupp der Stahlmagnat hat seinen Sitz momentan in Essen. Gegründet in Essen steht das fulminante und modern gestaltete Gebäude nach einem Unzug nach Düsseldorf wieder in seiner Heimatstadt und strahlt durch die Verwendung von eigens hergestellten Materialien, wie etwa dem berüchtigten Kruppstahl. Auch eine Kita für die sehr beschäftigten Eltern befand sich in der Nähe

Anschließend stiegen wir auf einen Hügel, der so ohne den Kohleabbau überhaupt nicht existiert hätte. Erde, die zusammen mit der Kohle abgebaut wurde und nicht verwendbar war, wurde aufgehäuft und so entstanden über die Zeit Hügel. Da diese aufgrund der noch vorhandenen Restkohle und dem vielen Sauerstoff in den Zwischenräumen sehr leicht entflammbar waren, wurden sie über die Jahre noch in andere Form gebracht und rekultiviert. Das trostlose Ruhrgebiet sollte wieder einladend werden. Auf der Spitze des Tafelberges fanden wir ein gigantisches Metallgebilde vor:
Der sogenannte Tetraeder diente vor geraumer Zeit noch als Orientierungspunkt im sonst eintönigen Ruhrgebiet.

Anschließend ein kleiner Zwischenstopp im CentrO in Oberhausen. Das moderne Kaufhaus steht im Mittelpunkt der Oberhausener Altstadt und lässt wirklich keinen Wunsch unerfüllt, wenn man natürlich das nötige Kleingeld dabei hat.

So gestärkt aus der Mittagspause ging die Erkundung weiter bis nach Duisburg. Dort fanden wir neben rostigen Stahlbauten, in denen heutzutage getaucht wird, da sie sonst keine Verwendung haben, aber auch größere Stellen Natur vor. Wo früher geklotzt und gearbeitet wurde, werden heute Hochzeiten abgehalten oder der Dortmunder Tatort gedreht:  Mit rustikalem Hintergrund natürlich.

      



So ging es dann nach einem langen Tag zurück nach Hause. Ein Tag im Ruhrgebiet ist natürlich bei Weitem nicht genug, aber man bekam einen guten Eindruck, wie sehr ein Gebiet allein durch den Kohleabbau verändert werden kann.

Jonas Lenzen, QI

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