joomla templates top joomla templates template joomla
  • Rhein-Maas-Gymnasiums
  • Rhein-Maas-Gymnasium
  • Rhein-Maas-Gymnasium

Internet-Teamwettbewerb Französisch am 22.01.2015 :

Internet-Teamwettbewerb Französisch am 22.01.2015 :
 „Franzosen und Deutsche: einmal Freunde, immer Freunde.“
Unter diesem Motto stand der alljährliche Internet-Teamwettbewerb anlässlich des Jahrestages der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages. Im Rahmen dieser Veranstaltung konkurrierten die Schülerinnen und Schüler des RMG mit über 330 Schulklassen in ganz NRW. Als Jüngste von 83 teilnehmenden Klassen im Level zwei durfte sich die Klasse 6a mit 77,5 % der Gesamtpunktzahl über den 26. Platz freuen. Aufgabe war es in einem bestimmten Zeitraum Fragen zu Frankreich und der Frankophonie in zehn verschiedenen Kategorien zu lösen. Mit viel Spaß und großem Ehrgeiz recherchierten sie Zutaten von typisch französischen Gerichten, hörten und vervollständigten Songtexte oder entwarfen einen Slogan für einen Französischkurs.
Der Internetwettbewerb bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einen vertieften Einblick in die französische Kultur zu erhalten, ihre Sprachkompetenz zu trainieren und ganz nebenbei eine nette Abwechslung zum Schulalltag zu erleben.
Simone Delsemmé

Austausch mit Dunkerque – erste Begegnung im Januar 2015 in Aachen

Austausch mit Dunkerque – erste Begegnung im Januar 2015 in Aachen

Die Klassen 8a und 9a haben über drei Tage Austauschpartner aus Dunkerque beherbergt.

In diesen drei Tagen haben die Schüler durch Projekte und Gruppenspiele die Stadt Aachen erkundigt. Bei der Ankunft der Austauschschüler haben sie Kennenlernspiele gespielt und anschließend in Gruppenarbeit Comics und Theaterstücke auf Französisch und Deutsch erfunden.

Am zweiten Tag  machten sie eine Stadtführung durch Aachen, darauf folgend spielten sie ein Tauschspiel indem die Deutschen und französischen Schüler und Schülerinnen den größtmöglichen Gegenstand ertauschen mussten. Zum Abschluss dieses Tages wurde eine Feier mit typisch deutschem Essen, Spielen und Vorträgen im Musiksaal veranstaltet.


Am letzten Tag besuchten sie den Unterricht und verabschiedeten sich anschließend als der Bus kam.

Abschließend kann man sagen, dass die Schüler und Schülerinnen drei sehr schöne Tage miteinander verbracht haben und dieses lange in Erinnerung behalten werden.

von Sejla, Pia und Anas (9a)

Del

Zeitzeugen-Besuch in der Q2

Für zwei Geschichtskurse der Jahrgangsstufe Q2 gab es die Möglichkeit, einen Zeitzeugen zu erleben, ihm Fragen zu stellen und so Geschichte einmal anders zu erfahren.
Die Schülerinnen und Schüler haben anschließend ihre Gedanken und ihr Erleben in Worte gefasst:

Durch dieses Schreiben möchte ich die Begegnung meinerseits mit einem Zeitzeugen aus dem Nationalsozialismus reflektieren.
Bevor es zur Begegnung kam, waren die Gedanken von uns allen aus dem Geschichtskurs geprägt von vielen Fragen. Wie ist sein gesundheitlicher Zustand? Welche Fragen können wir ihm bezüglich des Nationalsozialismus stellen? Wie hat er sein Erlebtes verarbeitet? Als dann der Tag X gekommen ist und sich das Gespräch langsam aufgebaut hat, hat sich ganz schnell festgestellt, dass alle Fragen, die wir uns vorher gestellt haben, überflüssig waren. Herr Simon, der Zeitzeuge, stellte sich als eine Person dar, die zwar vom Leben gekennzeichnet ist, aber dennoch eine stolze, standhafte, glückliche und positive Aura ausstrahlte: Doch sollte man amAnfang anfangen. Herr Simon kam nämlich nicht alleine, sondern in Begleitung einer ebenfalls älteren Dame. Nach einer netten Begrüßung legte sich schon ein bisschen die Anspannung, die im Raum herrschte, denn keiner der beiden Seiten wusste, was ihn erwartet. Weder wir als Klassenverbund, noch die beiden Gäste, die, wie es sich später herausstellen sollte, einen solchen Besuch in einer Schule zum ersten Mal gemachten. Nun stellte sich heraus, dass Herr Simon unter anderem ein Kriegsgefangener in Frankreich gewesen war. Da er doch durch sein Alter ein wenig eingeschränkt war und nicht sein ganzes Leben innerhalb von zwei Schulstunden erzählen konnte, hat er sich Frau Anger zu Hilfe geholt, die ihm dabei unterstützte. Herr Simon hat, als er in Deutschland auf freiem Boden war, seine Kriegsgefangenschaft in einem seitenlangen Skript zusammengefasst, den uns dann die nette und höfliche Frau in einer gekürzten Verfassung vorgelas. In diesem berichtete sie uns dann ausführlich, inwieweit Herr Simon als deutscher Soldat in die französische Gefangenschaft gekommen war. Dabei erzählte sie zum Teil grausame und sehr intime Details, die das Leben von Herr Simon geprägt haben. Darunter zählten Berichte über Hunger, Verfolgung, Flucht, Ausbeute, Angst und auch den Tod. Erst da wurde jedem richtig bewusst, in was für einer fürchterlichen Zeit die Menschen damals leben mussten, was uns ja nicht wirklich bewusst ist, da wir in einer Welt groß geworden sind, in der der zum großen Teil Frieden herrscht. So berichtete Frau Anger weiter, bis sie zu Herrn Simons Flucht kam. Dieser Abschnitt war dann nochmal etwas ganz Besonderes, da sie vorher erzählt hatte, dass Herr Simon öfters mitbekommen hatte, dass fast alle Fluchtversuche gescheitert waren und mit dem Tod endeten. Jedoch konnte Herr Simon ungestraft das Lager verlassen, dies bedurfte der Hilfe seines besten Freundes, ohne den er es nicht geschafft hätte. So kam es dann letztlich dazu, dass Herr Simon erfolgreich nach Eschweiler, seinem Geburtsort flüchten konnte.
Dieser sehr ausführliche Bericht dauerte letztlich etwa die Hälfte der  Zeit, so dass noch eine Schulstunde für Fragen seitens der Schüler zur Verfügung stand. Diese konnte Herr Simon zwar nicht immer ganz verstehen und gab deshalb manchmal Antworten, die auf die Frage gar nicht gepassten. Vielleicht machte gerade diese Eigenschaft ihn so sympathisch oder generell seine Aura, die er ausstrahlte und aus welcher man erahnen konnte, das er schon Vieles erlebt hat und von dem man einiges lernen kann. So gab er uns zum Schluss einen Ratschlag mit auf dem Weg, den wir stets beachten sollen: Wir sollen stets bewusst handeln und das tun, was unsunser  Herz sagt, und vor allem versuchen, einen Partner fürs Leben zu finden, welches sich in der heutigen Zeit als immer Schwerer erweist. Denn, so erzählt er, hätte er ohne den Rückhalt seiner Familie, seine Vergangenheit nicht so gut verarbeiten können, wie er es getan hat.
Damit verabschiedeten wir uns. Beide Seiten waren sichtlich erleichtert, dass das Treffen ein solch schönes Ende gefunden hatte, denn die Gäste hatten vor dem Besuch die Sorge, dass wir als Kurs die Geschichte von Herr Simon nicht interessant finden würden, und deshalb einschliefen oder gar mit unseren Handys rumspielen würden. Dieses trat dann nicht ein, denn dafür war das Leben von Herr Simon viel zu atemberaubend und einzigartig, als das man nicht zuhören könnte. Aus diesem Grund freue ich mich, an diesem Treffen teilgenommen zu haben und kann es auch nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu besitzt, die Geschichte eines Zeitzeugen von Angesicht zu Angesicht zu erleben. Es lohnt sich auf jeden Fall!
Dejan

Als Gemeinschaft zusammenleben

Unser Motto Wir am RMG bringt zum Ausdruck, wie wichtig uns das Gemeinschaftsgefühl an unserer Schule ist. Es bildet eine Grundlage dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler in harmonischer Atmosphäre lernen können.
Ein Charakteristikum unserer Schule ist, dass wir stets nur drei Eingangsklassen einrichten. Wir wollen überschaubar, familiär und individuell bleiben. Unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler lernen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und ihre neue Klassenleiterin oder ihren neuen Klassenleiter schon an einem Nachmittag vor den Sommerferien in ihrer neuen Schule kennen, so dass ihnen ihre neue Lernumgebung zum Schuljahresbeginn nicht fremd ist.
Die ersten Tage werden nach einem besonderen Programm gestaltet, um den Neulingen einen sanften Übergang von der Grundschule zum Gymnasium zu ermöglichen. In den letzten vier Tagen der Sommerferien nehmen viele der neuen Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis am Mathe-Volleyball-Camp teil und machen so spielerisch Bekanntschaft mit zwei unserer Bildungsschwerpunkte.
Das Gemeinschaftsgefühl wird im Laufe der Schulzeit weiter ausgeprägt durch unser sehr breites Angebot an Klassen- und Studienfahrten sowie eine Vielzahl von Austauschfahrten.
Altersgerechte Pausenangebote bieten unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, sich auch in den Pausen oder in Springstunden (nur in der Oberstufe) wohlzufühlen.
Eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern nutzen die breite Palette an Möglichkeiten, ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern und zu vertiefen.
Schon von Beginn an engagieren sich viele Schülerinnen und Schüler in der Schülervertretung und gestalten so durch viele Aktivitäten und Veranstaltungen unser gemeinschaftliches Schulleben mit.
Gleiches gilt für viele unserer Eltern, die durch ihre Elternarbeit in den verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen an der Weiterentwicklung unserer Schule mitwirken.

/Sl

Kultur vielfältig erleben

Der Erziehungs- und Bildungsauftrag eines Gymnasiums beschränkt sich nicht nur auf  kognitive Lehr- und Lernprozesse, sondern umfasst ebenso die kulturelle Bildung wie körperliche Entwicklung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen.

Kulturelle Bildung ist sowohl für die persönliche Entwicklung des Einzelnen als auch für das Zusammenleben der Gemeinschaft ein wesentlicher Faktor und damit auch für Schulen ein grundlegendes Qualitätsmerkmal. Mit der kulturellen Bildung am Rhein-Maas-Gymnasium wollen wir die Kreativität und Fantasie in einem besonderen Maße fördern, da sie ein wesentlicher Schlüssel für die Teilhabe an der Gesellschaft ist. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur im schulischen Kontext fördert Selbst-, Sozial- und Medienkompetenz. Sie leistet einen Beitrag für Chancengleichheit und zur individuellen Förderung und gehört damit unmittelbar zu den Lernaufgaben von Schule.

Durch die Begegnung mit Kultur und künstlerischen Ausdrucksformen in den Unterrichtsfächern und Arbeitsgemeinschaften Deutsch und Literatur, Musik, Theater, Religion und vor allem im Schwerpunktfach Kunst finden unsere Schülerinnen und Schüler zu kreativen Formen des Selbstausdrucks, die zusammen mit dem Schwerpunktfach Sport (insbesondere Volleyball) eine optimale Ergänzung zum kognitiven Lernen darstellen und einen wesentlichen Beitrag zu ihrer umfassenden Persönlichkeitsbildung und –entwicklung  leisten.

/Sl

Suche