Besuch unserer ABIBAC-Partnerschule Lycée Faidherbe in Lille
Früh am Morgen des 4. Februars (und für einen Samstagmorgen
war 8.15 Uhr wirklich früh!) versammelten wir, die beiden Französisch-LKs der
Q1, uns am Aachener Hauptbahnhof, um in Begleitung von Herr Philipp unsere
kleine Reise zu unseren Austauschpartnern nach Lille anzutreten. Nach einer
knappen Stunde Fahrt waren wir auch schon in Lüttich angekommen, wo wir bei
eisigen Temperaturen auf unseren Anschlusszug warten mussten. Glück für uns,
dass man am Bahnhof Wärmelampen aufgestellt hatte, sodass wir uns wenigstens
ein kleines bisschen aufwärmen konnten. Nach ein paar Stunden Fahrt, auf der
wir uns zum größten Teil mit Schlafen, Essen und Reden beschäftigt haben, kamen
wir in Lille an. Und hier befanden wir uns erst einmal vor der größten Aufgabe:
den richtigen Austauschpartner finden. Nach dem dann alle versorgt waren,
gingen wir mit unseren ‚corres' nach Hause und hatten den Nachmittag und den
darauf folgenden Sonntag Freizeit. Für uns hieß das, dass wir auf einer
Schlitterpartie auf dem ungestreuten Kopfsteinpflaster (denn am Tag vor unserer
Ankunft hatte es geschneit) die Altstadt von Lille erkunden konnten oder die
französische Partykultur kennen lernen durften. Den Montag verbrachten wir am Lycée
Faidherbe, der Schule unserer ‚corres'. In der ersten Tageshälfte arbeiteten
wir mit unseren Austauschpartnern in deutsch-französischen Gruppen an den
Neujahrsreden unserer jeweiligen Staatsoberhäupter. Nach einem kulinarischen
Erlebnis in der Schulmensa durften wir in kleinen Gruppen von zwei bis sechs
Schülern den französischen Unterricht hautnah miterleben. Und das war dann
leider auch schon der letzte Tag unserer kleinen Reise, denn am Dienstag
mussten wir in aller Frühe und in aller Kälte schon wieder nach Aachen
zurückfahren.
(Susann Kochs, Q1-G9)
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Nachdem ich das erste Mal von Frau Hungenbach davon gehört hatte, dass es die Möglichkeit gäbe,
in der Jahrgangsstufe 11 für ein Jahr in die USA/Arlington zu gehen, habe ich mich prompt beworben.
Ich schrieb sofort eine Bewerbung mit einigen persönlichen Angaben, meinen Motivationen für das
Auslandsjahr sowie meinen Hobbies. Ich habe mir nicht sehr viele Hoffnungen gemacht, aber als ich
erfahren habe, dass ich angenommen wurde, konnte ich es kaum glauben. Danach gab es sehr viel zu
erledigen und ich musste zusammen mit meinen Eltern sehr viele Formulare und Fragebögen ausfüllen.
Dazu gehörte auch ein Brief an meine zukünftige Gastfamilie, bei der ich mich vorstellen musste. Nachdem
die meisten Formulare an schriftlichen Sachen ausgefüllt und bearbeitet waren, musste ich noch einen
englischen Test zu meiner Hör- und Sprachkompetenz machen. Nachdem ich die Nachricht bekommen
habe, dass ich den Test bestanden habe und endgültig feststand, dass ich an dem Programm teilnehmen
werde, konnte ich es erst wirklich begreifen. Da ich für diese Auslandsjahr auch ein Visum benötigte,
musste ich zur Amerikanischen Botschaft in Frankfurt fahren, wo alles sehr groß und beeindruckend war.
Jetzt bin ich schon seit neun Wochen in Arlington/USA und die Zeit vergeht wie im Fluge. Die
Washington-Lee HighSchool, die ich besuche, ist riesig und bietet jede erdenkliche Sportart an.
Alleine in meiner Stufe sind ca. 500 Schüler! Die Schule beginnt um 8:20 morgens und endet jeden Tag
um 3 Uhr nachmittags. Danach mach ich dann normalerweise meine Hausaufgaben und in meiner Freizeit
treffe ich mich viel mit Freunden, spiele Basketball oder Fußball. Am Wochenende besuchen wir häufig ein
Footballspiel von unserem HighSchool Team. Mit meiner Gastfamilie unternehme ich auch gelegentlich
etwas am Wochendende. Ich bin sehr zufrieden und bereue meine Entscheidung überhaupt nicht.
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Aktuelle Austausche 2011/12 des FB Französisch |
Austauschmaßnahmen des Rhein-Maas-Gymnasiums
im Fachbereich Französisch
Klassen 5a und 6 a:
Collège Georges
Braque
91-95, rue Brillat-Savarin
F 75013 Paris
Klasse 7a:
Pensionnat du Sacré Coeur,
86, rue de Courlancy,
F 51100 Reims
Klasse 9a:
Institut Notre Dame
3, rue Temara
F 78100 St. Germain en Laye
Q1 Q2:, LK Fanzösisch
(ABIBAC):
Lycée Faidherbe
9, rue Armand Carrel
F 59034 Lille
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Leeds-Austausch 2011 - ein Rückblick |
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Am Dienstag, den 15.04.2011 machten wir – 26 Schüler/innen zwischen der neunten und zwölften Klasse, mit Frau Bulazel und Frau Neubert als Betreuung – uns auf den Weg zum Flughafen Düsseldorf. Obwohl einige von uns wegen zu viel Gepäck Schwierigkeiten hatten, das Drehkreuz zu passieren, war der Weg zu Mäkkes schnell gefunden. Satt und langsam schläfrig bestiegen wir einige Zeit später das Flugzeug und landeten am späten Abend in Leeds, wo unsere Austauschpartner uns schon gespannt erwarteten. Für die meisten von uns gab es ein freudiges Wiedersehen, da der Gegenaustausch bereits im Februar stattgefunden hatte. Diejenigen von uns, die einen anderen Austauschpartner bekommen hatten, lernten diesen schnell kennen.
In den darauffolgenden Tagen mussten unsere englischen Freunde die meiste Zeit in der Schule verbringen, während wir die Umgebung erkundeten. Wir besichtigten Manchester – wobei viele von uns, nach dem Pflichtauftakt eines Industriemuseums, außer dem Primark wenig von der Stadt sahen; York – wo Frau Bulazel in den York Dungeons mit ihrem Angstschrei jeder Alarmsirene Konkurrenz gemacht hätte, als ein gruselig verkleideter Mann sie erschreckte; Leeds – wo wir in der Nähe in einem Bergwerk unseren Bergführer mit einem vierstimmigen Kanon von „Viel Glück und viel Segen“ überraschten. Und last but not least musste David in Saltaire feststellen, dass er schon seit Jahren mit unserer Stadtführerin verheiratet ist, bereits 12 Kinder hat und „another one is coming“.
Die Abende sowie das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien, wobei wir uns meistens mit mehreren Engländern und Deutschen zusammen trafen. Zwei Abende sind uns besonders in Erinnerung geblieben:
An einem lud Jonnie viele von uns zu sich nach Hause zum Grillen ein. Das Highlight war ein Fußballturnier: Engländer gegen Deutsche, wobei die Deutschen haushoch gewannen (wir nahmen die Männernationalmannschaft als Vorbild :-P ). Dank Jonnies Mutter gab es jede Menge leckeres Essen, womit wir uns nach dem anstrengenden Fußballspiel den Bauch vollschlugen. An dem anderen Abend trafen wir uns mit ca. 10 Leuten bei Robbie, in dessen riesigem Haus wir uns anfangs hoffnungslos verliefen. Wir spielen Twister und Videospiele, kochten zusammen und guckten einen Horror-Film. Währenddessen lagen wir anderen dank Robbies Lachanfällen selber die meiste Zeit lachend am Boden.
Am meisten beeindruckt hat uns beim Austausch der offene Umgang mit Homosexualität in der Schule und im ganzen Dorf Otley akzeptieren (klingt jetzt so, als ob das halbe Dorf Otley vom anderen Ufer sei, ist aber nicht so), wo die meisten von uns gewohnt haben. Das kommt daher, dass es in der Schule eine Kampagne gab, die dazu aufforderte, zu seiner Homosexualität zu stehen und sie bei anderen zu Daraufhin fingen Lehrer und Schüler an, T-Shirts mit der Aufschrift „I´m gay – get over it“ zu tragen, was dazu führte, dass sich in Otley viele Leute – auch in unserem Alter – outeten.
Dank dieser Woche wissen wir nun, dass „angepisst“ im Sinne von „genervt sein“ im englischen „to be pissed off“ und nicht „pissed on“ heißt. Diese wörtliche Übersetzung aus dem Deutschen hat bei den Engländern einen ordentlichen Lacher erzeugt. Aber auch sonst konnten wir unseren Wortschatz um Einiges erweitern. Mit fast ausschließlich positiven Erinnerungen blicken wir auf diese tolle Woche zurück und möchten zum Schluss nochmal Frau Bulazel und Frau Neubert danken, die uns den Austausch ermöglicht haben.
Von Klara Epperlein und Veronika Austrup
(Jgst. 12)
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Austausch der französisch-deutschen bilingualen siebten Klassen |
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Der Austausch
der bilingualen siebten Klassen findet alljährlich mit unserer Partnerschule
Pensionnat Sacré-Cœur in Reims statt.
Es handelt sich dabei um eine Privatschule mit Internat, die sämtliche
Schulformen von der école maternelle bis zum lycée, d.h. Klassen 6 bis 12,
beinhaltet. Zur Zeit besuchen 1458 Schüler die gesamte Einrichtung, die am
Rande der Stadt auf einem abgetrennten Gelände mit großzügigen Sportanlagen
liegt.
Die Innenstadt ist aber zu Fuß zu erreichen;
nur bei schlechtem Wetter weichen wir für unsere Ausflüge auf die öffentlichen
Verkehrsmittel aus.
Ähnlich dem bilingualen Zweig des RMG bietet
das Sacré-Cœur eine „classe Deutsch plus“ an, in welcher Geschichte und
Geographie auch auf Deutsch unterrichtet werden.
Der den Austausch betreuende Kollege M. Le
Bot unterrichtet sowohl am collège als auch am lycée.
http://www.pensionnat-sacre-coeur.fr
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