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Sonntag, 9. August 2009 |
Am 19. April war es endlich so weit! Nach ungeduldigem Warten kam es schließlich zu dem lang ersehnten Wiedersehen mit unseren englischen Freunden aus Leeds, welche schon im Februar 2009 eine wunderschöne Zeit mit uns in Aachen verbrachten. Nach der Ankunft am späten Abend fuhren wir alle zu unseren Austauschpartnern nach Hause und verbrachten einen netten Abend des ersten Kennenlernens mit unseren Gastfamilien.
Der erste Tag sollte der anstrengendste Tag der ganzen Woche werden. Bereits früh trafen sich alle Austauschpartner an der englischen Prince-Henryʻs Grammar School, wo man schon am ersten Morgen das gute Verhältnis zwischen den englischen und deutschen Schülern erkennen konnte, da es den Engländern anscheinend nicht peinlich war entweder in Schlafanzug oder auf Socken zu erscheinen. In ihren passenden Outfits konnten die Engländer einen schulfreien Tag genießen, während es für die Deutschen sofort weiter zum Coal Mining Museum ging. In der Wartezeit auf die Führung eines Arbeiters durch eine ehemalige Kohle-Miene, vertrieben sich einige Schüler die Zeit mit ihren im Shop erworbenen Styropor-Flugzeugen. Nach der Führung, die uns allen sehr gut gefallen hat und uns einen tiefen Einblick in das Leben eines Minenarbeiters ermöglichte, fuhren wir mit unserem Bus zurück nach Leeds. Dort durften wir zuerst einem knappen Vortrag über Leeds von Frau Bulazel lauschen, in dem wir einige interessante Dinge
erfuhren, danach stand uns freie Zeit in Leeds zur Verfügung, welche die Meisten zum Einkaufen oder Faulenzen im Park nutzten. Später trafen wir uns dann zum Bowlen mit unseren Austauschschülern, welche nun auch wieder ihrem schönen englischen Kleidungsstil gerecht geworden waren, sodass wir anschließend den Abend in einem netten Restaurant ausklingen lassen konnten.
Der Dienstag war ein besonders schöner Tag, da wir ihn mit unseren Engländern
verbringen durften. Schon morgens, als wir mit der gesamten Truppe in den Bus
einstiegen um nach York zu fahren, war die Stimmung trotz großer Altersunterschiede und verschiedener Nationalitäten sehr gut. Zuerst besichtigten wir das ‚York Dungeons’, welches ein Horror-Kabinett mit lebenden Schauspielern ist, in dem dem ein oder anderen wohl gehörig die Knie schlotterten, sei es nun durch die talentierten Schauspieler oder durch eine fremde Person, die sich voller Angst schreiend an einen klammerte. Als wir uns alle wieder einigermaßen beruhigt hatten, ging es weiter in ein Wikinger-Museum, in welchem man mit einer Gondel durch ein inszeniertes mittelalterliches Dorf fahren konnte. Man konnte einen sehr realen Einblick erfassen, da sogar die Gerüche nachgestellt wurden. Als wir wortwörtlich wieder an der frischen Luft waren, konnten wir einige freie Zeit genießen, bis wir uns wieder zu einem Rundgang durch das ‚York Minster’ zusammenfanden. Den Abend verbrachten wir zusammen mit unseren Gastfamilien.
Den Mittwoch verbrachten wir zusammen mit unseren Austauschpartnern in deren Schule, wo wir sogar am Unterricht teilnehmen durften, sei es in Physik beim Tauziehen, in Bio an einem Versuch oder auch in Deutsch an einem Diktat. Den ganzen Tag waren alle Engländer sehr freundlich und offen zu uns, ob es nun in den Unterrichtsstunden oder beim gemeinsamen Essen in der Cafeteria war. Nach dem langen Schultag verbrachten alle Engländer und Deutsche den Rest des Tages beim ‚Rounders’-Spiel im Park. Rounders ähnelt dem Baseball und ist ein sehr beliebtes Spiel bei den Engländern.
Den Donnerstag durften die Engländer leider nicht den Tag mit uns verbringen und so fuhren wir alleine nach Bradford in das ‚Bradfordʻs Museum of Film and Photography’, wo wirklich für jeden etwas dabei war, sei es nun einen Nachrichtensprecher zu imitieren, sich in einer Bluebox in verschiedene Szenen reinzuschneiden oder anschließend im hauseigenem 3D-Kino in die Welt des tiefen Meeres abzutauchen. Nach dem Museumsbesuch konnten wir noch ein wenig Zeit in Bradford selbst verbringen, bei dem einige zum ersten Mal in den Genuss von Fish’n’Chips kamen. Den restlichen Tag verbrachten wieder alle mit ihren Austauschschülern, zum Beispiel im Park von Otley.
Am Freitag ging es für die Deutschen auf zum Wandern in den Yorkshire Moors, welche trotz anfänglicher Zweifel allen gefallen hat. Die romantische Landschaft und der Wind veranlassten uns dazu lustige Fotos zu machen, auf denen wir unter anderem in Mooren versanken, Titanic nachspielten oder von Felsen sprangen. Diese Fotos werden immer eine Erinnerung bleiben, sowie die Schlüsselanhänger, welche uns Frau Bulazel bei unserem späteren Bummelgang durch die süße Ortschaft Haworth schenkte. Auf unserer Rückfahrt machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp an einem sehr schönen Haus, in dem man Bilder betrachten, Postkarten und Bücher und einige künstlerische Dinge kaufen oder einfach nur die wunderbare Atmosphäre auf sich wirken lassen konnte. Am Abend schmiss einer der englischen Schüler eine Party, bei der alte Freundschaften vertieft und neue Freundschaften geknüpft wurden.
Den Samstagvormittag verbrachten einige Schüler in Leeds, andere im Freizeitpark oder es wurde einfach ein netter Tag in der Familie verbracht. Abends fanden sich dann die Meisten wieder zusammen, um gemeinsam einen 3D-Film anzuschauen. Später trafen sich ein paar Schüler noch bei einer Austauschpartnerin um den letzten gemeinsamen Abend in einer gemütlichen Runde ausklingen zu lassen.
Am Sonntag war es dann leider wieder soweit für unsere Heimkehr, nachdem wir den Vormittag noch einmal mit unseren Familien verbrachten. Am Flughafen war es dann Zeit für ein letztes „YEAH BUDDY!“, das uns die ganze Woche über begleitete, von unserem englischen Big Chief, welches dann die gesamte Gruppe zurückbeantwortete. Nach einem langen und tränenreichen Abschied stiegen wir letzten Endes traurig in den Flieger ein und ließen die schöne Zeit noch einmal Revue passieren.
Wir bedanken uns hiermit noch einmal im Namen aller für die wunderbare und
unvergessliche Zeit, die wir nicht zuletzt Frau Bulazel und Frau Neubert zu verdanken haben. Neue Flüge sind bereits gebucht und Wiedersehen mit Austauschpartnern und neu erworbenen Freunden sind bereits geplant.
Isabel Drees u. Cora Kehren (8a/2008-09)
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Freitag, 18. Mai 2007 |
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Frankreich:
Schon seit 2003 besteht eine Parnerschaft mit dem Collége Georges Braque /Paris für die Klassen 5/6 und 8 (Französisch 2. Fremdsprache).
Für die 9er Klassen besteht mit dem Institut Notre Dame in Saint Germain-en Laye bei Paris ein Austausch.
Mit dem Pensionat Sacre-Coeur in Reims verbindet uns der Austausch der jeweiligen bilingualen 7er Klassen.
England:
Seit Anfangs des Jahres 2007 ist, neben Ealing, auch die "Prince Henry's Grammar School "unsere neuste Partnerschule aus England.
Der erste Austausch mit dieser Schule fand mitte März statt, als die
englische Gruppe aus Otley, in der Nähe von Leeds, spät Abends in
Aachen ankam. Der Gegenaustausch fand genau einen Monat später im April
satt. Das Kollegium des Rhein-Maas-Gymnaisum, das am Austausch
teilhaben durfte, sowie die Schüler die teilgenommen haben, hoffen
sehr, dass aus diesem Probeaustausch ein regelmäßiger Austausch werden
kann und wird.
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