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Zur Zeit haben sich 5 Schülerinnen und Schüler des RMG auf den Weg in Aachens chinesische Partnerstadt Ningbo gemacht.
Herr Ralph Föhr von ECS , der den Besuch in China organisiert hat, berichtet per E-Mail:
"Hier auch einmal ein paar Eindrücke von mir nach der ersten Woche:
Diese Woche war sicher ziemlich ereignisreich für die Schüler und es waren nur wenige Phasen des Verarbeitens darin. Wir haben versucht nach einem Eindruck, diesen erst einmal auf "Papier" zu bringen, aber nicht immer war die Energie dafür noch zur Verfügung. Dieses Wochenende haben wir das erste Mal den Rhythmus den Schülern überlassen können und herausgekommen sind lange Schlafensperioden und viele Gespräche.
Unsere Aktivitäten hier in Stichworten:
Montag: Besuch einer deutschen Textilfabrik. Ich kenne den Eigentümer, Herrn Uli Mäder, recht gut und er hat sich einen halben Tag Zeit genommen, den Schülern, sein in über 30 Jahren gewachsenes Verständnis zu China zu erklären. Wir haben den Arbeitsablauf nachvollziehen können und neben ihm als Unternehmer auch weitere Nichtchinesen kennengelernt, die dort arbeiteten. Das damit der erste Kontakt mit der chinesischen Arbeitswelt aus der Perspektive der Europäer.
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Montag: Besuch unserer eigenen Dienstleistungsfirma ECS-TC. Hier arbeitet ein ehemaliger Rhein-Maas-Schüler, Herr Thomas Unger, als Chef dieser Firma und koordiniert ca. 20 Chinesen, die für deutsche Projekte arbeiten. Die Schüler haben unsere Büros kennengelernt und die wöchentliche Telefonkonferenz der Manager mitverfolgt.
Dienstag: Besuch unserer eigenen Handelsfirma ECS-TT, die ebenfalls von einem Deutschen (diesmal ein Berliner), Herr Sven Weigand, geleitet wird. ECS-TT sucht Waren in China, die unsere Kunden kaufen und exportieren wollen und sie importieren und lagern Ware von Kunden, die in China verkaufen wollen. Die Mitarbeiter (Chinesen) haben den Schülern den Arbeitsablauf erklärt und wir hatten Gelegenheit, unser Zollfreilager in der nahen Freihandelszone zu besuchen.
Dienstag: Besuch der Polizeidienststelle zum Anmelden. Da die Schüler ja nicht in einem Hotel sondern einem Privathaus leben, müssen sie sich registrieren. Auch das hat problemlos geklappt und war eine Erfahrung wert.
Mittwoch: Bürotag in Ningbo. Es galt die Erfahrungen der letzten beiden Tage zusammenzufassen. Das geschah in Gruppenarbeit und war eine erste Gelegenheit, die Eindrücke zu verarbeiten.
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Donnerstag: Frühes Aufstehen, da wir uns auf den Weg nach Shanghai gemacht haben (3 Stunden Fahrt). Ziel war das German Center, in dem wir eine Ausstellung mit deutschen Büchern zu China einschließlich Autorenlesung besucht haben. Wir hatten die Chance, einen der profundesten deutschsprachigen Autoren zum Thema China kennenzulernen, Herrn Frank Sieren. Er hat uns seine Sicht zur Entwicklung Chinas in den nächsten 10 Jahren gegeben. Die Schüler haben außerdem noch das German Center kennengelernt, ein Büro und Apartmentkomplex für deutsche Firmen und eine häufig gewählte Alternative für den Markteintritt in China.
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Freitag: Besuch des Ausländermarkts in Shanghai Pudong. Hier werden in einigen hundert Geschäften Waren für ausländische Besucher angeboten. Das schließt auch kopierte Kleidung, Taschen, Uhren, Software und Filme mit ein. Wir haben Studien zum Verhandeln gemacht und gelernt, den Wert von in China gefertigten Waren besser einzuschätzen. Die Schüler hatten auch hier den Auftrag aus eigener Sicht zu sammeln, welche Güter für sie in China in Frage kommen. Am Abend haben wir dann Niklas' Geburtstag beim Brasilianer gefeiert. Ziemlich müde sind wir dann noch danach wieder nach Ningbo zurückgefahren.
Samstag: Ausschlafen. Erste Lebenszeichen um die Mittagszeit. Dann alle zusammen nach Ningbo in die Innenstadt. Alte Märkte neben modernen Einkaufstempeln. Elektronikmarkt mit vielen interessanten Artikeln. Buchhandel. Chinesische Apotheke. Schmuckgeschäfte mit Perlen- und Jadeschmuck. Japanisches Essen.
Sonntag: Wieder ausschlafen. Dann aber war Kultur angesagt. Ausgiebige Besichtigung eines buddhistischen Tempels mit Führung. Besuch der alten Ausländerstadt (Ningbo war einer der Häfen, die nach dem Opiumkrieg im 19. Jahrhundert für Ausländer geöffnet wurden). Indisch-/Thailändisches Essen."
Fortsetzung folgt... ... hier: Svea und das Essen >>>
Becker
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