Schulleben

Hier finden Sie Informationen über Termine und Arbeitsgemeinschaften. Desweiteren stehen hier Schülerarbeiten zur Schau.





Schulleben
Der Massagesessel
Montag, 25. Januar 2010
Massagesessel


Am Freitag, den 22.01.2010 besuchten wir gemeinsam eine große Messe, welche elektronische Geräte ausstellt. Svea, Tine und ich verliebten uns sofort in einen Massagesessel.
Es ist ein großer, gepolsterter Stuhl den es in verschiedenen Farben zu kaufen gibt. Man setzt sich hinein, stellt die Füße in den angegebenen Bereich, schaltet den Sessel ein und schon liegt man gemütlich.
Der dazugehörige Bildschirm, rechts von einem, enthält verschiedene Optionen um den Körper zu verwöhnen. Zusätzlich kann man auch noch seine Musik anschließen und ins Land der Träume verschwinden.

Der Massagesessel ist doch super…?

Der luxuriöse Sessel bietet ein angenehmes Gefühl von Kopf bis Fuß.
Wir suchten uns das Modell JM-B8098 der Marke Golden Fish aus und haben uns überlegt wie man den Massagesessel möglicherweise in Aachen und Umgebung gut verkaufen könnte.
In den letzten Tagen ermittelten wir einen ungefähren Verkaufspreis von etwa 1120€. Die Kunden wären somit Menschen zwischen 40 und 80 Jahren, da diese sich so etwas eher Leisten können.
Ein andere Gruppe von Kunden könnten Lokale wie Starbucks, Extrablatt, Café Madrid oder ähnliche sein. Auch die Mayersche wäre ein idealer Ort.
Außerdem könnte man an Flughäfen, Bahnhöfen oder an anderen  öffentlichen Bereichen nachfragen, an denen sich lange viele Menschen
aufhalten. Der Tivoli wäre jedoch auch noch eine gute Möglichkeit.

Das Konzept könnte wie folgt aussehen…?

Mit Hilfe der Presse machen wir die möglichen Kunden auf unser Projekt aufmerksam. Inhaber der Mayerschen oder des Café Madrids werden somit aufmerksam. Danach könnten wir selber mal nachfragen und ihnen ein gutes Angebot machen.
Außerdem besitzt Aachen unheimlich viele Möbelhäuser, in denen man eventuell auch nachfragen könnte, die dann ihre eigene Werbung haben.
Auch der Tivoli würde an den Massagesesseln verdienen, da man einen Bereich anbauen kann, in dem Geld eingeworfen werden muss. Somit muss man den Kunden nur nach verdeutlichen, dass sich eine Investition lohnen würde. Der Sessel kostet 1120€, für 20 Minuten massieren könnte man einen Euro nehmen. In den Tivoli passen etwa 32.000 Menschen und diese sind auch meistens da. Somit würde man viel Geld innerhalb kürzester Zeit verdienen und die Investition hätte sich gelohnt.
Dieses Prinzip muss man auch der Mayerschen oder anderen Lokalen erklären.

Sabrina Meuth

>>> Frau Dr. Beckers erste Eindrücke >>>

 
Die zweite Woche in China
Sonntag, 24. Januar 2010
Die zweite Woche …
… war nicht weniger ereignisreich als die erste. Begonnen hat sie mit dem Montag, den wir nach dem Wochenende erst einmal als „Bürotag“ deklariert haben. Es gab einiges aufzuarbeiten von der letzten Woche. Berichte mussten geschrieben werden. Das war schon wirklich der typische Arbeitsalltag eines in China arbeitenden Ausländers, der für seine Firma Einkaufs- oder Verkaufsmöglichkeiten findet. Am Abend haben wir noch mal eine Lage Pizza eingebaut, quasi als Erholung vom asiatischen Essen.
Am Dienstag war der Besuch bei einem Großhändler vorgesehen. Dieser Großhändler bündelt die Aktivitäten von etwa 500 Herstellern und unterhält Showrooms, in dem viele der Artikel dieser Hersteller ausgestellt werden. Wir haben uns vorher zusammengesetzt und überlegt, welche Art von Produkten wir „sourcen“ wollen. Herausgekommen ist, dass der größte Beitrag von den Schülern zu solchen Produkten kommen würde, die sie entweder selbst nutzen oder die im engen Zusammenhang mit ihrem Lebensumfeld stehen. Es wurde dann prototypisch ein Schulshop überlegt, in dem Schreibwaren für den täglichen Bedarf und Merchandising-Produkte mit dem Logo der Schule verkauft werden könnten. Der Großhändler konnte uns bei den ersten Produkten helfen und die Schüler haben eine Liste von 30 Produkten für einen solchen Schulshop zusammengestellt. Wir haben auch die Menge abgeschätzt, die in etwa einem Jahresbedarf entspricht. Die Schüler haben dann die Verkaufspreise in Deutschland im Internet ermittelt und einen Katalog erstellt. Ausgehend von einem zweistufigen Vertriebsmodell (erste Stufe Einkaufsfirma in China, zweite Stufe Schulladen) wurden dann Maximalpreise für den Einkauf ermittelt.  Mit diesen Daten im Hinterkopf wurde dann eine Einkaufsanfrage gestellt.
Am Dienstagabend haben wir den mittlerweile wieder kalten Temperaturen Hotpot gegessen. Das ist in Deutschland auch als chinesisches Fondue bekannt. In einer kochenden Suppe werden Fleisch, Gemüse und Pilze gegart. Aus anderen Berichten ist schon zu lesen, dass es den Schülern geschmeckt hat.
Am Mittwoch war wieder ein Bürotag mit der Aufarbeitung der Informationen vom Dienstag. Der Katalog entstand und die Kalkulationen. Den Abend haben wir dann in einem libanesischen Restaurant verbracht, das eine geschäftstüchtige libanesische Familie für die vielen Einkäufer aus dem Nahen Osten eröffnet hat. Das Essen ist sehr ähnlich zum türkischen Essen und war deshalb „risikolos“.
Am Donnerstag wollten wir eigentlich die Logistik durchkalkulieren. Leider war aber der chinesische Mitarbeiter der ECS ausgefallen, der uns hier helfen sollte. Deshalb haben wir das auf nächste Woche verschoben. Abends hatte ich einen offiziellen Termin, so dass die Schüler Selbstversorger waren. Wir haben gemeinsam im Supermarkt eingekauft und es war zu hören, dass nach aufwändiger Vorbereitung eines mehrgängigen Menus auch jeder satt geworden ist.
Ein Besuch einer Dauerausstellung der in Ningbo stark vertretenen elektrischen Hausgeräte-Industrie stand für Freitag auf dem Programm. Interessante Produkte waren Massagesessel und kleine Zimmerkühlschränke. Wir haben den Nachmittag dann mit einer Recherche zu diesen Produkten verbracht und Kalkulationen für einen Verkauf in Aachen gemacht. Abends haben wir den neuen, lokalen Pizza-Hut ausprobiert, der nicht nur Pizza sondern auch eine Vielzahl anderer westlicher Gerichte anbot.
Samstag und Wochenende. Geplant war Sightseeing und auf vielfachen Wunsch haben wir uns auf Suche nach dem Meer hier gemacht. Das ist zwar nur 2 km entfernt, aber durch die Hafenanlagen kommt man nicht nahe ran. Etwa 20 km entfernt liegt allerdings eine Insel vor der Küste, die über eine Brücke leicht erreichbar ist. Hier liegt der Petroleum-Hafenbereich des Ningboer Hafens und von einem hochgelegenen Aussichtspunkt aus konnte man einiges von Meer und Hafen sehen. Auf dem Rückweg haben wir dann noch eine Fußexpedition in die Altstadt unseres Vororts Beilun gestartet, wo das Leben noch sehr ursprünglich zu beobachten war. Viele kleine Geschäfte, alte Häuser, freundliche Menschen, das authentische China eben.
Frau Dr. Becker kam mit etwas Verspätung gegen 19:00 in Beilun an am Samstag. Damit war dann noch Zeit für ein japanisches Gelage mit vielen kleinen Leckereien und stilecht warmer Sake zum Schluss in einem der Beiluner Restaurants.
Am Sonntag besuchten wir am Vormittag den buddhistischen Tempel Tiantong in der Nähe von Ningbo. Er ist einer der fünf größten Tempel der Welt und liegt  an einem Berghang.
Danach fuhren wir ins Stadtzentrum von Ningbo, wo wir uns in den verschiedensten Geschäften „umschauten“. Kurz vor dem Chinesischen Neujahr war hier in der Innenstadt ungefähr der gleiche Trubel wie in Aachen samstags in der Vorweihnachtszeit. Den Abend beschlossen wir mit einem chinesischen Essen in einem Restaurant im 35. Stock mit Blick über Ningbo.
Becker
 
 

>>> Projekt: Marketingkonzept für einen Massagesessel >>

 
Der Besuch bei Mascube
Sonntag, 24. Januar 2010

Der Besuch bei Mascube
Um nun nach gezielten Produkten für unseren Shop zu suchen haben wir (gestern) die Firma Mascube besucht.
Mascube ist ein großes Handelsunternehmen, das überwiegend mit Schreibwarenartikel und Elektronikartikeln handelt. Die vielen 100 Kunden aus verschiedenen Ländern und Regionen können bei Mascube ca. 500.000 Artikel in den oben genannten Bereichen zu billigen Preisen einkaufen. Diese Artikel stellt Mascube nicht selbst her, sondern sie werden von Herstelllern, meistens aus der Region, eingekauft. In dem großen Firmengebäude sind 50.000 Artikel in 4 großen Showrooms ausgestellt. Diese Showrooms haben wir gestern aufgesucht, um dort Artikel für unseren Shop zu finden.
Wir wurden vom Geschäftsführer Frankie Li begrüßt und uns begleitete dann eine Mitarbeiterin durch die Räume. Die Showrooms sind alle gleich aufgebaut. Die Räume hatten die Themen Schreibwaren, Haushaltsgeräte, Werkzeuge und ein Showroom war dann noch mit verschieden Elektronikartikeln sowie Gegenstände für das Badezimmer.
Unsere erste Aufgabe war bei den Rundgängen möglichst nach Artikeln zu suchen und die man gut in Aachen verkaufen könnte und dies möglichst auf unsere Altersgruppe bezogen.
Wir begannen mit den Haushaltsgeräten. Der Raum war durch hohe weiße Regale in verschieden Boxen unterteilt. Diese einzelnen Boxen umfassten dann meist mehrere Artikel von demselben Produkt.
Man war praktisch von dem breit gefächerten Angebot erst einmal erschlagen und wusste gar nicht wo man zuerst hingucken sollte. Ich ging zum Beispiel in eine Box und dann hingen da 250 verschiedene Zahnbürsten an der Wand und das auf so engen Raum. Also in diesem Raum wurden wir jetzt nicht so fündig aber ich hatte z.B. einen Fußball und einen Basketball auf der Liste.
Weiter ging es dann in einen Raum in dem ausschließlich Schreibwarenartikel ausgestellt waren. Dort sah man dann in einer Box mit 50 verschiedenen Taschenrechnern in verschiedenen Größen und Farben. Es gab dort zum Beispiel einen Taschenrechner der als Deckblatt für einen Collegeblock eingesetzt wurde. An einer anderen Wand standen dann 100 verschiedene Locher im Regal. Auch das Angebot an Stiften war natürlich recht umfassend. Also ich würde am liebsten die ganze Zeit mit Zahlen um mich schmeißen damit sich das irgendwie vorstellen kann aber das ist eigentlich nicht möglich und Fotos durfte man leider nicht machen. Jedenfalls haben wir uns in diesem Raum wesentlich mehr Artikel aufgeschrieben aber dabei uns noch nicht auf einen genauen Artikel festgelegt.
Dann kamen wir in einen Raum mit Werkzeugen aller Art. Vom Autolenkradband über ein Dutzend verschiedener Schraubenschlüssel bis hin zur Axt gab es hier alles, was das Heimwerkerherz begehrt. Auch hier fanden wir jetzt nicht den nächsten Verkaufsschlager und so gingen wir in den letzten Showroom.
Dort gab es in einem Bereich überwiegend Artikel für das Badezimmer. Föhne, Spiegel, Bürsten usw. aber in dem anderen Bereich waren es dann Fernbedienungen in allen möglichen Größen und Ipod Zubehör. Hier wurde es dann auch wieder interessant. Kopfhörer, Dockingstations für den Ipod und Webcams standen am Ende auf meiner Liste.
Dann setzten wir uns in die für Besucher eingerichtete Bar und verglichen unsere Listen. Es war schon seltsam das jeder nicht viel mehr als 20 Artikel notiert hatte obwohl wir gerade an 50.000 Artikeln vorbei gelaufen sind.
Herr Föhr analysierte aus unseren Listen heraus, dass wir überwiegend Schreibwarenartikel aufgeschrieben haben und so einigten wir uns darauf uns erst einmal auf diesen Bereich zu beschränken und einen Shop an unserer Schule mit diesen Artikeln zu eröffnen. Die natürlich zu billigeren Preisen als in den Schreibwarenläden. Dies bot sich an da wir einfach für diesen Interessengruppen genau wissen was man im Schulalltag braucht und was nicht.
Wir gingen dann in den Showroom mit den Schreibwarenartikeln zurück und jeder wurde vor die schwierige Aufgabe stellt jetzt sich auf ein oder zwei Artikel pro Produkt festzulegen und dies ist nicht so einfach wenn man zu jedem Produkt teilweise 100 verschiedene Artikel findet. Am Ende umfasste unsere Liste 33 Artikel aber sie beinhaltet jetzt auch noch einen Volleyball, Basketball und einen Fußball.
Es war sehr interessant zu sehen wie so eine Produktsuche funktioniert und auch an manchen Stellen überraschend welche Aspekte man berücksichtigen musste und worauf man bei der Artikelwahl alles achten musste.
Herr Föhr wird die Liste mit den Artikeln dem Geschäftsführer zukommen lassen worauf auch schon steht welche Menge wir von den einzelnen Artikeln wir benötigen. Wir hoffen alle, dass unser Vorhaben von Mascube sowie von der Schule unterstützt wird wobei ich denke, dass unsere Chancen nicht schlecht stehen. Unser Schulleiter wollte sich sowieso für einen Shop mit Schreibwarenartikeln, versehen mit unserem Schullogo, an unserer Schule einsetzen. Ob wir unseren Shop dann auch noch auf den Einzelhandel in Aachen ausbreiten müssen wir abwarten, da wir uns erst einmal mit anderen Schulen in Verbindung setzen werden. Dann würden wir natürlich auch keine Schreibwarenartikel verkaufen. Es steht auch noch ein Besuch bei einer chinesischen Textilfabrik aus den wir auch als Chance wahrnehmen werden dort Artikel zu finden, die wir dann mit unserer eigenen Marke versehen wollen. Diese Marke stellen wir eventuell auch auf der Euregio vor, sie wirbt dann mit verschieden Artikeln für die Partnerschaft zwischen Ningbo und Aachen. Ich finde dies alles sehr spannend und interessant!
David Lueg

>>>  Die zweite Woche in China   >>>

 
Lao Waitan - „Der alte Bund“
Sonntag, 24. Januar 2010

Lao Waitan - „Der alte Bund“

Lao Waitan ist einer der ältesten Bundesstaaten Ningbos und liegt am Ufer des Yong Flusses.
Geographisch gesehen ist Lao Waitan der Punkt, an dem mehrere Flüsse zusammenfließen und in das Pazifische Meer ausströmen.

Dieser Ortsteil wurde damals im 18.-19. Jahrhundert als Andockstelle für Frachtschiffe benutzt. Dort wurden unter anderem Zollabfertigungen verhandelt, Handel betrieben und auch Ware gelagert. Zum Stadtteil angrenzend wurde eine katholische Kirche im französisch- gotischen Stil errichtet, die die Europäer benutzten, um den zum größten Teil unreligiösen China zum katholischen zu bekehren. Das gelang ihnen nur teilweise. Im 19. Jahrhundert gab es nur rund 3000 Christen. Die Kirche wurde aber auch zur Eigennutzung verwendet. Die importierten Kopfsteinpflaster, die in Lao Waitan für Straßen eingebaut wurden, bieten einen für die Stadt sehr außergewöhnlichen Anblick. Nur die wenigsten Bezirke in China besitzen Kopfsteinpflaster als Wegpfad.

Noch heute kann man die Kirche besichtigen und über die Kopfsteinpflaster laufen. Doch im Laufe der Zeit wurde Lao Waitan zu einem modernen Entertainmentbezirk aufgerüstet, der durch seine große Anzahl von Restaurants, Geschäften, regelmäßigen Feuerwerksvorstellungen und vor allem wegen seines historischen Hintergrundes für Touristen einen besonderen Punkt im Programm bietet.

Touristen oder Praktikanten, die aus Europa oder allgemein aus dem Westen kommen, dürfte es besonders freuen, die Möglichkeit zu haben, dort in Fast Food Ketten wie z.B. Mc Donald’s, KFC und Starbucks essen zu gehen. Nach einigen Tagen „Stäbchen-Essen“ hat es jedem von uns gefallen, wieder einmal europäischen Standart zu genießen.

Das Wetter in China ist sehr eigenartig. Trotz strahlenden Sonnenscheins am Morgen (ca. 16°C) kann es vorkommen, dass es zum Mittag oder Abend anfangen kann zu schneien oder regnen. Man sollte sich hier auf jeden Fall immer eine Jacke mit auf den Weg nehmen.
Wenn es Nacht wird und die vielen Lichter, die sich über jede Straße und jedes Gebäude hinwegstrecken, eingeschaltet werden, leuchtet der Himmel in so vielen Farben, wie ich es bisher nur zu Silvester gesehen habe.

Insgesamt fand ich meinen bisherigen Aufenthalt in China sehr interessant und lehrhaft. Es macht mir sehr viel Spaß, etwas über fremde Kulturen zu erfahren und in das Leben eines Geschäftsmannes einzutauchen.    
Niklas Drees

>>> Besuch bei Mascube >>>

 
Lyrikprojekt eines Deutschkurses in der Jahrgangsstufe 11
Sonntag, 24. Januar 2010

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema Liebeslyrik des 11er Deutschkurses von Frau Alt haben die Schüler und Schülerinnen selber Gedichte verfasst.
Mit viel Eifer und Kreativität sind sie an die Arbeit gegangen. Folgende Gedichte sind dabei entstanden:

 

Du sagst es nicht oft,
mir nie ins Gesicht,
an manchen Tagen glaub ichs auch,
meistens aber nicht.

Oft treibst du mir das Wasser in die Augen,
ich kann dir nicht trauen,
dir nicht glauben.

du schaust mich an,
durch mich hindurch und
wie so oft ergreift mich die Furcht

ich frage mich was genau du siehst,
während du so neben mir liegst und
ich glaube, hin und wieder mal
bin ich dir vollkommen egal.

Es zerreißt mich innerlich denn
ich weiß:
an manchen Tagen liebst du mich nicht.

(Dorit Huppertz)

 

Rose und Gänseblümchen

Auf den Weiden des Glücks stehen zwei Blumen dicht beisammen
Nicht gebunden und doch ineinander verhangen
Die eine, die Rose, grellt lichterloh von Naturs Schönheit übergossen
Die andere, die Gänseblume, bleibt unbeachtet von all ihren Blumengenossen

Und doch halten Rose und Gänseblümchen
Gemeinsam jedem Unwetter stand
Doch es war nicht die Erde
Die sie miteinander verband

Es war die Nähe und der gemeinsame Schmerz
Es war die Sorge um des anderen Herz
Es war die Stärke, die sie sich gegenseitig geben
Es war das gemeinsame Leben

Noch heute sind Rose und Gänseblümchen ineinander verhangen
Auch wenn sie verwelkt auf der Weide liegen
Sind sie dennoch beisammen
Lassen sich vom Winde wiegen

(Svea Sternberg)

 

 

Zwei Welten

Er aus gutem Hause und viel Geld,
Sie aus einer ganz anderen Welt.
Klug, fleißig und erfolgreich,
Nicht grade sehr geistreich.

Liebe aus tausendundeiner Nacht,
Liebe über die jeder lacht.
Sie waren sich fern,
doch hatten sich gern.

Hin und her,
Vor - zurück,
Nichts ging mehr,
's Glück war erstickt.

Das Scheitern, ganz klar,
War nun schon sehr nah.
Auseinander für immer,
Besser als schlimmer.
(Jana Schmitz , Saba Wondafrash)

 

 

Ich liebe dich
Ich liebe dich,
doch du siehst es nicht.
Jeden Tag denke ich an dich,
doch denkst du auch an mich?
Wir sitzen nebeneinander,
doch du schaust nur auf andre.

Ich liebe dich,
doch du merkst es nicht.
Was soll ich nur machen,
ich kann nicht mehr lachen.
Muss allzeit an dich denken,
würd am liebsten mein Herz dir schenken.

Ich liebe dich,
doch du liebst mich nicht.
Du entfachst das Feuer der Liebe in mir,
doch niemals wird’s geben ein WIR.
(Julia Franzen , Jannis Mertens)

 

 

 Sommernacht

Ich spüre deine Hand in Meiner,
deinen Blick der auf mir ruht,
ein Moment wie keiner,
der zum Kochen bringt mein Blut


Der Mond schien klar in dieser Nacht,
vom Himmel auf uns runter sah,
hast mich um den Verstand gebracht,
endlich war sie, diese eine da


Im Nachhinein wurd es mir klar,
du spieltest nur mit meiner Liebe,
und als ich dich dann gehen sah,
versetztes du mir 1000 Hiebe

(Julia Gröbert,  Ivan Kyrsta, Markus Maaßen, Philipp Wünsch, Stephan Wynands)




Hochzeit
Beste Freunde waren wir,
ein Herz und eine Seele.
Sag' hättest du gedacht,
dass für uns mal eine Sonne Richtung Liebe lacht?
Als wir uns getroffen haben,
hätte ich es nicht gedacht.
Das uns're Füße uns zum Altar nun tragen,
du und dein Kleid - so schön gemacht.
Steck den goldenen Ring mir an,
weil ich ohne dich nicht mehr kann.
Allen wollen wir es sagen,
dass wir den Schritt in eine gemeinsame Zukunft wagen.
Langsam schreiten wir nach vorn,
nur noch ein 'Ja'
was uns voneinander trennt.
Du und ich - für immer.
(Anlina Mund, Andreas Heyme)



Einsam
Ich kann nicht mehr,
fühl mich traurig und leer

Einsam sitz ich hier,
und alles schreit nach dir

Will dich nur vergessen,
doch ich bin von dir besessen
(Anna Ohmer, Hasan Isik, Oliver Zeidler)







Du und ich
Ich sah dich durch in einer Menschentraube sitzen
Ich sah dich durch die Küche flitzen
Er so reich und wunderbar
Sie so arm mit blondem Haar

So ist es um uns geschehen
Doch so konnte es nicht weiter gehen
Du so reich und wunderbar
Sie so arm mit blondem Haar

„Nein, dieser Typ der passt nicht zu dir!“
„Nein, dieses Mädchen ist nicht wie wir!“
Immer dieses Her und Hin und Hin und Her

„Ich Liebe dich!“ hörte ich es uns sagen
Diese Feinde sind wirklich Plagen
Jetzt gibt es nur noch uns zwei, sonst keinen mehr.
(Alma Kadric, Lea Kochs, Marie Speigl)

 

 J. Alt

 
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