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Besuch der Kunstausstellung Ästhetische Geometrie |
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Donnerstag, 1. Juli 2010 |
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Besuch der Kunstausstellung Ästhetische Geometrie/ Geometrische Ästhetik
Am Dienstag, den 20.4.10 besuchten wir, die Klasse 8 c, in Begleitung von Frau Müller-Drehsen und Frau Alt - von der Stein in Kornelimünster die Kunstausstellung über Ästhetische Geometrie/Geometrische Ästhetik.
Herr Professor Friedhelm Kürpig erzählte uns zu Beginn etwas über regelmäßige Körper und deren jeweilige Elemente. Danach durften wir uns die praktischen Arbeiten,
die dort ausgestellt waren, anschauen, wobei uns Hr. Kürpig immer wieder etwas über die verschiedenen künstlerischen Arbeiten erklärte.
Als zu gestaltende Arbeiten sollten wir uns eines der Kunstwerke aussuchen und dieses dann abzeichnen.
Die Ausstellung war interessant und man konnte einiges dabei lernen.
Einige Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie .
Sophie Ullrich und Jana Dohmen
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Allgemeines zur Dalton-Pädagogik |
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Samstag, 2. Januar 2010 |
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1. Kurzer geschichtlicher Abriss
Die US Amerikanerin Helen Parkhurst (1886-1973), die auch ehemalige Schülerin Maria Montessoris war, ist die Begründerin des Daltonplans. Das Konzept des Daltonplans wurde nach der Stadt Dalton in Massachusetts, USA benannt. Der Daltonplan kann als Individualisierungs-konzept unter Berücksichtigung der sozialerzieherischen Komponente gesehen werden, das vor allem in den Niederlanden und in England Fuß gefasst hat. In Deutschland konnte sich der Daltonplan bis in die 80er Jahre nicht etablieren, was in der historischen Entwicklung Deutschlands begründet ist. Leitlinien des Daltonplans wie z.B. Betonung von Individualität und Selbsttätigkeit rückten das reformpädagogische Konzept in das Interesse der modernen Schulentwicklung.
2. Erziehungsziele
Freiheit
Wie Parkhurst in ihrem Werk "Education on the Daltonplan" schrieb:
"Fünf Schüler können genauso wenig zusammengehalten werden, - wie vierzig, und je eher die Lehrer diese Illusion, die in ihren Köpfen spukt, aufgeben, desto besser für die Schule. Zusammenhalten bedeutet Zwang, und die wichtigste Aufgabe des Daltonplans bedeutet Zwang in jeder Form aufzugeben. Der Daltonplan fasst die Befreiung des Lehrers ebenso ins Auge wie die Befreiung des Kindes."
Die Aufgabe von Zwang hat jedoch nicht einen regelfreien und unkontrollierten Lernraum zur Folge. Vielmehr wird durch eine sorgfältig vorbereitete Umgebung die Grundlage für gewisse Freiheiten geschaffen. Konkrete, ausformulierte Arbeitsaufträge schaffen für Lehrer/Innen und Schüler/Innen Verbindlichkeiten während der Daltonphasen.
Selbstständigkeit
Selbstständigkeit durch Selbsttätigkeit erfordert gewisse Rahmenbedingungen, in denen die Schüler/Innen die Freiheit der Wahl in Bezug auf die Lernmethode, die Lernzeit und den Lernort haben. Schüler/Innen können also selbst bestimmen, mit wem (zum Beispiel bei welcher Lehrperson und mit welchem Schüler) sie arbeiten, wann sie eine Aufgabe bearbeiten und in welchem Raum sie dies tun. Für die neuen Schüler/Innen, die über noch keine Dalton-Erfahrung verfügen, hilft erfahrungsgemäß eine vorbereitende Einführungsphase im Klassenverband, in der sie sich an die Erfordernisse der Daltonphasen gewöhnen können.
Gemeinschaftserziehung durch Kooperation
Die Inhalte des offenen Unterrichts richten sich nach den Vorgaben der allgemeinen Schullehrpläne und entsprechen somit den gesellschaftlich geforderten standardisierten Vorgaben für die zentralen Abschlussprüfungen. Im strukturierten Angebot wird versucht, die Interessen der Schüler/Innen zu berücksichtigen. Dazu gehört auch die Wahl der Sozialform durch die Schüler. Durch die Wahl der Sozialform lernen Schüler/Innen auch unterschiedlicher Altersstufen voneinander und miteinander in Partner- und Gruppenarbeit.
3. Organisation der Daltonarbeit
Um eine hohe Transparenz über die zu erarbeitenden Themen zu schaffen, werden die Lernphasen in Wochenphasen eingeteilt, die die Schüler/Innen mit Hilfe der Daltonlehrer/Innen selbst strukturieren. Die Themenpläne der jeweiligen Fächer liegen den Schüler/Innen vor. Aus diesen Plänen erarbeiten sie einen eigenen Wochenplan bzw. Monatsplan. Somit erhalten sie die Möglichkeit, im Verlauf einer Woche ihr Pensum in ihrem eigenem Tempo und in selbstbestimmter Abfolge zu erarbeiten. Die Lernerfolge werden von den Schüler/Innen in dafür vorgesehenen Arbeitstagebüchern dokumentiert. Die Daltonlehrer/Innen stehen zur Verfügung und können den individuellen Lernprozess der Kinder begleiten.
Hungenbach/Geradts
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Informationen zum bilingualen Zweig |
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Samstag, 2. Januar 2010 |
Französisch bilingual – ist das etwas für unser Kind?
Unsere Kinder wachsen in einem kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Europa auf, das mehr Mobilität bietet, aber auch fordern wird. Das Europa der Zukunft wird ein Europa der Mehrsprachigkeit sein, welches Kooperation und Kommunikation benötigt. Frankreich ist Deutschlands wichtigster Handelspartner. Dadurch bieten sich viele Zukunftschancen, insbesondere für den beruflichen Einstieg. Es werden keine Vorkenntnisse in der französischen Sprache vorausgesetzt. Voraussetzungen sind sprachliches Interesse, eine gute allgemeine Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und Spaß am Lernen.
Für interessierte Schülerinnen und Schüler stellt der bilinguale Unterricht eine ausgezeichnete Forderung und Förderung dar.
Warum beginnen wir so früh mit Französisch?
Fremdsprachen sollen so früh wir möglich gelernt werden, je jünger die Kinder sind, desto leichter fällt ihnen das Erlernen von Fremdsprachen, da sie noch spielerisch und imitierend lernen. Die alterstypische Spiel- und Begeisterungsfähigkeit bestimmt in hohem Maße die Methodik unseres Anfangsunterrichts.
Was bedeutet „bilingualer Unterricht“?
Der bilinguale deutsch-französische Bildungsgang ist seit 1970 integraler Bestandteil unseres Bildungsgangs am Rhein-Maas-Gymnasium und gehört zu den ersten bilingualen Angeboten in Deutschland. Der bilinguale deutsch-französische Zug vermittelt das Französische als europäischer Partnersprache und erweitert über die deutsche Perspektivierung hinaus die interkulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler. Englisch wird ab Klasse 5 verpflichtend als zweite Fremdsprache gelernt. Die Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zuges erreichen am Ende der Sekundarstufe I den gleichen Leistungsstand wie die Schüler mit Englisch als erster Fremdsprache.
Im bilingualen Unterricht wird neben der deutschen auch die französische Sprache aus Unterrichtssprache eingesetzt. Neu einsetzend ab Klasse 5 wird Französisch um je zwei Wochenstunden verstärkt unterrichtet. Der Unterricht wird ab den Klassen 6/7 zunehmend in französischer Unterrichtssprache gehalten. Hinzu kommen die bilingualen Sachfächer Geschichte, Erdkunde und Politik. Dies bedeutet eine frühe Anwendung des Französischen außerhalb des reinen Sprachunterrichts. Hier stehen die Sachinhalte im Vordergrund.
Mit dem Abschluss der Sekundarstufe I stehen Ihren Kindern (den Schülerinnen und Schülern) alle Wahlmöglichkeiten des Kurssystems der gymnasialen Oberstufe offen.
Wie werden die Leistungen im bilingualen Unterricht – in den bilingualen Sachfächern bewertet?
Für die Bewertung des Französischunterrichts in den bilingualen Klassen gelten die allgemein festgelegten Grundsätze. In den zweisprachigen Unterrichtsfächern werden nur die fachbezogenen Kenntnisse und Fähigkeiten beurteilt. Die fremdsprachliche Leistung kann die Notengebung nur positiv beeinflussen, denn das „Bilinguale“ ist ein „Additum“, ein Zusatz, welches die Leistungsbewertung nicht senken kann.
Da die sprachliche Leistung nicht explizit Lerngegenstand ist, bedeutet dies für Ihre Kinder eine große sprachliche Lerneffizienz.
Was geschieht, wenn bei unserem Kind in der bilingualen Klasse Lernschwierigkeiten auftreten?
Unser bilinguales Angebot ist „durchlässig“ angelegt, das heißt, ein Wechsel in eine Regelklasse ist in der Erprobungsstufe grundsätzlich möglich. Die Lehrerinnen und Lehrer des Rhein-Maas-Gymnasiums beraten sich intensiv und eingehend, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Wir stehen in ständigem Kontakt zu den Eltern. Der Wechsel in eine Regelklasse hat keine Auswirkung auf den angestrebten Schulabschluss.
Ziele und Chancen unseres bilingualen Unterrichts am Rhein-Maas-Gymnasium.
Das Rhein-Maas-Gymnasium ist Europaschule und bietet Ihren Kindern mit den bilingualen Unterrichtsangeboten, der Vorbereitung auf Delf und Dalf, unseren Austauschprogrammen und dem zusätzlich zum bilingualen Vermerk auf dem Abiturzeugnissen noch zusätzlich in der Sekundarstufe II die Möglichkeit der CertiLingua –Zertifizierung des AbiBac an.
Insgesamt erhalten Ihre Kinder neben der selbstverständlichen Beherrschung der englischen Sprache so:
- eine Vorbereitung auf das Europa von morgen
- eine Förderung des partnerschaftlichen Zusammenwachsens Europas
- einen Beitrag zum Verständnis der Kultur des Nachbarn durch vertieftes sprachliches Verstehen
- eine Erziehung zu Toleranz und interkultureller Handlungsfähigkeit
- eine Hinführung zu einer annähernden Zweisprachigkeit
- eine besondere Qualifizierung, die für den heutigen Arbeitsmarkt unerlässlich ist.
Je nach Entscheidung erhalten Ihre Kinder als Absolventen des bilingualen Zweiges ´zusammen mit dem deutschen Abiturzeugnis ein Zertifikat, welches auf einem Staatsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich beruht, dem Abitur mit dem sogenannten bilingualen Vermerk.
Das AbiBac, ebenfalls auf binationalen Vereinbarungen beruhend, bedeutet eine weitere Steigerung der Qualität- Neben Geschichte kann auch Geographie in der Oberstufe bilingual belegt werden. In beiden Fächern werden Klausuren geschrieben, eines davon wird zum schriftlichen Fach in der Abiturprüfung gewählt. Ein französischer Prüfungsbeauftragter ist beim mündlichen Abitur anwesend und übernimmt Teile der Prüfung. Die Schülerinnen und Schüler erwerben somit neben dem deutschen Abitur das französische Baccalauréat und erhalten somit die Hochschulreife in doppelter Ausführung. Diese jungen Leute weisen nach, dass sie besonders leistungsstark und leistungsbereit sind. Das Baccalauréat wird sowohl in den Universitäten unseres Nachbarlandes als auch in international tätigen Firmen hoch angesehen und anerkannt.
Kroll
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