Schulinternes Curriculum für das Fach Erdkunde in der Sek I am RMG
Montag, 31. August 2009
Inhalte Jahrgangsstufe 5:
Inhaltsfelder lt. Kernlehrplan
Räume
1. Zusammenleben in
unterschiedliche strukturierten Räumen
– Grobgliederung der Stadt
Paderborn
Burtscheid, Kapellenstraße
– Unterschiede in der Ausstattung von Stadt und
Land
Borchen
2. Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher
Ausstattung
– Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren für Industrie
(Rohstoffe, Verkehr, Arbeitskräfte)
Rhein-Ruhr-Gebiet, Stuttgart, Ludwigshafen, Köln,
Hamburg, Duisburg, Frankfurt
Landwirtschaft (Klima, Boden, Absatzmarkt)
Landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland
Spanien, Sevilla und dem Nordatlantik
Dienstleistungen (Verkehrsanbindung, Bildung)
s. o.
– Veränderung von Strukturen in Landwirtschaft und
Industrie
s. o.
– Produktion und Weiterverarbeitung von Nahrungsmitteln
s. o.
– Beeinflussung der Ressource Wasser durch unangepasste
Nutzung
Mittelmeerraum
3. Auswirkungen von Freizeitgestaltung auf Erholungsräume und deren
naturgeographisches Gefüge
– Möglichkeiten der Freizeitgestaltung
im Kontext der naturgeographischen Gegebenheiten und des
touristischen Angebotes in Küsten- und Hochgebirgslandschaften
Nord- und Ostseeküste
Mittelmeerraum
– physiognomische und sozioökonomische Veränderungen einer
Gemeinde durch den Fremdenverkehr
Alpen
Vorstufe einer
fragengeleiteten Raumanalyse
Nationalpark Sächsische
Schweiz
bzw.
Nationalpark Wattenmeer
zu 1.-3.: Themenbezogene
topografische Verflechtungen:
-Regionen
unterschiedlicher landwirtschaftlicher Nutzung in den deutschen
Großlandschaften
-wichtige
Industrie- und Verdichtungsräume in den Mitgliedstaaten der EU
-Hauptzielgebiete
deutscher Touristen in verschiedenen Staaten Europa
Inhalte Jahrgangsstufe 8:
Inhaltsfelder
lt. Kernlehrplan
Räume
4. Naturbedingte und anthropogen bedingte
Gefährdung von Lebensräumen
– Bedrohung von Lebensräumen durch
Georisiken (Erdbeben, Vulkane, Hurrikane)
USA:
Mount St. Helen
Europa:
Ätna
Japan:
Kobe
Golf von
Mexiko
– Bedrohung von Lebensräumen durch
unsachgemäße Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt (Bodenerosion/
Desertifikation,
globale Erwärmung,
Überschwemmungen)
Aralsee,
Brasilien, Mittelsibirien, Sahelstaaten
und Bangladesch
5. Leben und Wirtschaften in verschiedenen
Landschaftszonen
– Temperatur und Wasser als
Begrenzungsfaktoren des Anbaues und Möglichkeiten der
Überwindung der natürlichen
Grenzen
Finnland,
Kanada, Sahara, Sahelstaaten,
Ägypten,
Nil
Burkina
Faso, (Lybien, Israel)
– Nutzungswandel in Trockenräumen
und damit verbundene positive wie negative Folgen
vgl. vorausgehende Räume
– Naturgeographische
Wirkungsgefüge des tropischen Regenwaldes und daraus resultierende
Möglichkeiten und Schwierigkeiten ökologisch angepassten Wirtschaftens
Afrika
Indonesien
Südamerika
– die gemäßigte Zone als Gunstraum
für landwirtschaftliche Nutzung
USA,
mittlerer Westen
Kalifornien
– Landschaftszonen als räumliche
Ausprägung des Zusammenwirkens von Klima und Vegetation
Landschaftszonen
globale
Betrachtung
6. Innerstaatliche und globale räumliche
Disparitäten als Herausforderung
– Verschiedene Indikatoren in
ihrer Bedeutung für die Erfassung des Entwicklungsstandes von
Wirtschaftsregionen und Staaten der Welt
globale
Beispiele
– das Ungleichgewicht beim
Austausch von Rohstoffen und Industriewaren als eine Ursache für die
weltweite Verteilung von Reichtum und Armut auf der Welt
Afrika,
Ghana
– Raumentwicklung auf der
Grundlage von Ressourcenverfügbarkeit, Arbeitsmarktsituation
und wirtschaftspolitischen
Zielsetzungen
Afrika,
Ruanda
Burkina
Faso
– Chancen und Risiken des
Dritte-Welt-Tourismus für die Entwicklung der Zielregion